Wie du jetzt im Winter der Kälte trotzen kannst, dabei entspannt und gesund bleibst, erfährst du in dieser dreiteiligen Serie. Teil 1 drehte sich dabei rund um eine gesunde Ernährung und wärmende Getränke im Winter.

In diesem Teil widmen wir uns deinem ganz persönlichen Wohlbefinden und Wellness.

Inhaltsverzeichnis

11. Mache Spaziergänge an der frischen Luft

Die kurzen, dunklen und kalten Tage verleiten uns sehr schnell dazu, den ganzen Tag drinnen zu verbringen, wo es kuschelig warm ist. Dennoch ist es auch im Winter wichtig, sich möglichst täglich an der frischen Luft zu bewegen. Die klare, frische, kühle Luft belebt unseren Geist, macht uns wacher und klärt unseren Kopf. Jetzt bekommen wir sowieso schon viel weniger Sonnenlicht ab. Wenn wir uns dann fast ausschließlich in geschlossenen Räumen aufhalten, macht es das nicht besser für unsere Vitamin-D-Produktion. In geschlossenen Räumen beträgt die Helligkeit gerade einmal 500 Lux, an einem bedeckten Wintertag bringt man es draußen noch auf etwa 3.500 Lux. Also nutze so viel Tageslicht und Sonne wie möglich, um deine Stimmung zu heben. Natürlich bringt die Bewegung ebenfalls deinen Kreislauf in Schwung. Und was gibt es Schöneres, als den Wandel der Jahreszeiten bei seinen Spaziergängen durch einen Wald oder über ein Feld zu beobachten?!
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12. Ziehe dich warm an

Ja, diesen Tipp kennen wir sicher alle noch aus Kindertagen. Aber das macht ihn nicht weniger richtig oder wichtig. Bevor uns die Kälte oder Nässe in die Gliedmaßen zieht, sollten wir mit wärmender Kleidung vorsorgen. Das schützt uns auch vor Schnupfen. Ideal ist es, wenn du nach dem Zwiebelprinzip vorgehst und mehrere dünnere Lagen übereinander ziehst, anstatt einer dicken. So kann die vom Körper erwärmte Luft leichter am Körper gehalten werden. Außerdem ist es wichtig Kopf, Hals und Hände warm zu halten, um auch hier den Wärmeverlust so gering wie möglich zu halten. Und ein kuscheliger Schal, in den wir uns einmummeln können, steigert allemal unser Wohlbefinden.
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13. Heize deine Räume richtig

Die einen drehen ihre Heizung beim ersten Temperaturabfall gleich voll auf, die anderen warten so lange wie möglich, um sie anzuschalten. Versuche darauf zu achten, dass die Temperatur in deinen Zimmern nicht unter 16 Grad fällt und je nach Raum 21 bis 23 Grad nicht übersteigt. Drehe die Heizung nicht zu hoch, du solltest es schon angenehm warm haben, aber vielleicht auch mal einen Pulli und dicke Socken anziehen, anstatt auch im Winter im T-Shirt durch die Wohnung zu laufen. Denn zum einen kannst du so Energie sparen und zum anderen ist die trockene Heizungsluft nicht gut für unsere oberen Atemwege und die Haut. Unsere Schleimhäute werden angegriffen und werden so anfälliger für Viren und damit Erkältungen. Auch unserer Haut setzt die trockene Heizungsluft enorm zu. Sie beginnt zu jucken, wird trocken, rau und schuppt. Ein weiterer Tipp, wie du dich warm halten kannst, sind Kirschkernkissen. Bei der Arbeit kannst du sie dir beispielsweise auf den Schoss legen oder abends mit ins Bett nehmen.
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14. Nasendusche

Um trockenen Nasenschleimhäuten entgegenzuwirken kannst du eine Nasendusche probieren. Sie hilft auch als Vorbeugung gegen Erkältungen oder wenn es dafür bereits zu spät ist, bei verstopfter Nase. Bei der Nasendusche spülst du deine Nase mit einer isotonischen Salzlösung. Dadurch können Krankheitserreger, Schleim und Schmutz aus der Nase befördert werden. Die Nase wird freier. Im Handel gibt es verschiedene Ausführungen der Nasenduschen. Lass dich am besten bei der Auswahl und Anwendung beraten. Wichtig ist es auch darauf zu achten, dass du deine Salzlösung in der richtigen Konzentration herstellst. Dafür mischst du die auf der Packung angegebene Menge Nasenspülsalz mit dem Wasser.
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Sauna

15. Geh in die Sauna

Gerade wenn es draußen besonders kalt ist, ist ein Besuch in der Sauna genau das Richtige. Wir können damit sowohl unser körperliches als auch unser seelisches Wohlbefinden enorm steigern. Saunabesuche kräftigen unser Herz-Kreislaufsystem und stärken unsere Abwehrkräfte. In der Folge sind wir weniger anfällig für Infekte und tropfende Nasen. Dafür ist es allerdings wichtig die Saunabesuche regelmäßig, idealerweise ein Mal pro Woche, in sein Leben zu integrieren. Deine Quality Time in der Sauna, am besten ohne Handy, bringt dir auch eine wohlige Entspannung, fährt deinen Geist mal etwas vom Alltagsstress herunter und lässt dich zur Ruhe kommen. Aber Achtung! Übertreibe es bei deinen Saunabesuchen nicht. Ein Saunagang sollte zwischen 8 bis 15 Minuten dauern. Danach ist Abkühlung und anschließende Ruhe angesagt. Drei Saunagänge sind optimal für deine Gesundheit. Also, viel Spaß beim Schwitzen.
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16. Verwöhne dich mit einer warmen Ölmassage

Warme Ölmassagen werden seit langem im Ayurveda eingesetzt, um sanft zu entspannen sich zu erden und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Sie senken Stress, beruhigen das Nervensystem, stärken und wärmen dich angenehm. Du kannst diese Massage auch selbst durchführen. Achte dabei auf eine gute Bioqualität des Öles. Gut eignet sich Sesamöl. Nimm dir für deine Massage etwas Zeit, allerdings können auch schon 10 Minuten reichen, und gib dir die Ruhe dafür. Erwärme das Öl im Wasserbad auf eine angenehme Temperatur. Mache es dir im Badezimmer kuschelig warm und lege am besten ein Handtuch unter, damit du nicht dein ganzes Bad mit einölst. Massiere das Öl mit streichenden Bewegungen in deine Haut, an den Gelenken, Brust und Bauch mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn. Beginne beim Kopf und wandere weiter nach unten bis zu den Füßen. Wichtig ist es die Bewegungen nicht mechanisch, sondern liebevoll und achtsam auszuführen. Genieße diesen Akt der Selbstfürsorge. Lass dann das Öl bis zu 20 Minuten einwirken und dusche dich mit warmen Wasser, ohne Duschgel, ab. Auf deiner Haut verbleibt ein leicht öliger Film. Schön ist es, wenn du dir diese Massage etwa ein Mal in der Woche gönnen kannst. Gern auch häufiger. Du kannst deinen ganzen Körper mit dem Öl massieren oder auch abends vor dem Schlafen gehen nur deine Füße. Dann direkt in die Kuschelsocken schlüpfen und Augen zu. Das warme Öl und die liebevolle Massage helfen dir, gut ein- und durchzuschlafen.
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17. Nimm ein warmes Bad

Für deine Seele und gegen die innere winterliche Kälte hilft auch wunderbar ein Vollbad. Verwöhne dich, nimm dir Zeit und genieße das Bad mit entspannender Musik im Kerzenschein. Schließe deine Augen und lass die Gedanken zur Ruhe kommen. Eine Wohltat in der auch manchmal hektischen Zeit zum Jahresende. Genau jetzt ist es umso wichtiger sich Ruheoasen im Alltag zu schaffen. Damit bei deinem entspannenden Bad deine Haut nicht unnötig austrocknet, achte darauf nicht zu heiß zu baden.
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Bad

18. Oder gönne dir ein wohliges Fußbad

Für mich gibt es fast nichts Schlimmeres als kalte Füße. Doch diese kommen im Winter leider häufiger vor. Abhilfe kann hier neben Kuschelsocken ein angenehm warmes Fußbad schaffen, da es die Durchblutung fördert. Zusätzlich entspannt es deinen Geist. Die beste Zeit für Fußbäder ist daher am Abend vor dem Schlafengehen. Bei einem ansteigenden Fußbad steigerst du die Wassertemperatur, in dem du mit ca. 33 Grad Celsius warmem Wasser beginnst und dann im Laufe der Zeit schrittweise heißes Wasser zugibst, bist du bei maximal 40 Grad Celsius angelangt bist. Das ganze Fußbad sollte ca. 20 Minuten dauern. Du kannst deinem Fußbad auch ätherisches Öl oder Kräuter zusetzen. Lavendel wirkt zusätzlich entspannend und hilft beim Einschlafen. Anschließend Füße gut abtrocknen.
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19. Steigere mit Düften dein Wohlbefinden und deine Gesundheit

Unsere Nase ist ein sehr feines Sinnesorgan, über das wir unsere Umwelt besser einschätzen können. So kannst du dich direkt über angenehme Gerüche beruhigen und dein Wohlbefinden steigern. Verwöhne dich jetzt in der kalten Jahreszeit also mit angenehmen, winterlichen Düften, die dir Besinnlichkeit und Ruhe spenden. Du kannst ätherische Öle als Badezusatz verwenden, angenehm duftende Massageöle benutzen oder Duftlampen einsetzen. Wichtig ist auch hier, dass du naturbelassene Öle in Bioqualität verwendest. Beruhigende Öle sind zum Beispiel Lavendel, Rose, Sandelholz, Weihrauch, Basilikum oder Jasmin.
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20. Pflege deine trockene Haut

Willkommen im Winter, willkommen in der Wohlfühlzeit. Doch leider haben wir gerade im Winter, bedingt durch eisige Kälte und trockene Heizungsluft, oft sehr trockene Haut. Jetzt wird die Haut richtig strapaziert. Umso wichtiger ist es sich nun vermehrt seiner Hautpflege zu widmen. Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan und unser Schutz nach außen. Also kümmere dich gut um sie. Nutze die Ölmassagen aus Tipp 16, um deine Haut optimal und reichhaltig zu versorgen. Achte dabei auf natürliche, hochwertige Öle. Nutze pH-hautneutrale Reinigungsprodukte, um deine Haut nicht noch zusätzlich zu belasten. Oder verwende ein Duschöl. Um die Pflege deiner Gesichtshaut im Winter reichhaltiger zu gestalten, kannst du einfach einen Tropfen Öl mit deiner Gesichtscreme mischen und auftragen. Gegen trockene Hände kannst du diese vor dem Schlafengehen mit einem hochwertigen Öl in Bioqualität massieren oder eine fetthaltige Creme verwenden. Anschließend Baumwollhandschuhe anziehen und damit schlafen. Dies macht die Haut schön weich und versorgt sie gut mit Feuchtigkeit. Nimm dir Zeit für deine Körperpflege, denn wenn du liebevoll deinen Körper pflegst, kümmerst du dich auch gleich mit um deine Seele.
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Die Tipps aus diesem Teil, Teil 1 und Teil 3 kannst du auch nach Belieben miteinander kombinieren, um deinen persönlichen Wohlfühltag zu gestalten. Viel Spaß dabei.

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